Von Fuchsgeistern und Wunderlampen

Von Fuchsgeistern und Wunderlampen

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VON FUCHSGEISTERN UNDWUNDERLAMPEN

Märchenanthologie

Von Fuchsgeistern und Wunderlampen aus dem Drachenmond Verlag ist die dritte Märchenanthologie und vereint unter anderem mehrere orientalische und asiatische Kurzgeschichten von nationalen und internationalen Autoren und Autorinnen.

Drei Wünsche erfüllt ein Dschinn. Drei Prüfungen müssen Helden in Märchen bestehen. Zum dritten Mal laden wir euch ein in das magische Reich der Hexen und Lampengeister.
Durch klirrendkalte Winternächte wirbeln Schneefrauen, auf Sommerweiden treiben Windsbräute ihr gefährliches Spiel und tief unter dem Meeresspiegel verbergen sich ganze Königreiche.
Taucht ein in schillernde Welten voller Wunder und magischer Gefahren.

Artikel vom 02. Januar 2018

2016 hatte sie den Zenit erreicht: Der erste Band ihrer Trilogie „Monday Club“ – „Das erste Opfer“ – lief hervorragend. Er wurde mit dem rheinland-pfälzischen Jugendbuchpreis „Goldene Leslie“ ausgezeichnet. Den zweiten – „Der zweite Verrat“ – stellte Krystyna Kuhn gerade vor, auf der Frankfurter Buchmesse präsentierte der Oetinger Verlag ihr Werk als Spitzentitel. Doch dann: der Bruch. Krystyna Kuhn tauchte ab. Erst einmal verständlich, denn vom dritten Band der Trilogie, „Die letzte Rache“, war im Herbst erst die Hälfte geschrieben. Die Lohrerin musste schreiben. Zwölf Seiten am Tag. Band drei komme am 24. Oktober 2016, hatte sie im Mai angekündigt. „Aus der Nummer komme ich auch nicht mehr raus, weil es schon angekündigt ist“, sagte sie damals dieser Redaktion. Der Termin stand. Im August musste sie liefern. Der Verlag machte Druck. „Wenn es in zwei Wochen nicht da ist, wird es nicht gedruckt.“ Vier Wochen länger hätte sie noch gebraucht, schätzt sie. Die Lektorin schickte jeden Tag aufmunternde Karten. Doch der Druck war immens. „Zieh ich’s durch oder nicht?“, war die Frage, mit der sich die gebürtige Würzburgerin herumquälte. „Ich hab mich dann entschieden, es nicht durchzuziehen“ – Schreibblockade! Der dritte Band ist bis heute nicht erschienen. „Das erste Opfer“ war der Titel des ersten Bandes der „Monday Club“-Trilogie. „Das Tal“ eine Jugendbuchserie, beginnend 2013. Beide Titel wurden irgendwie symptomatisch für Kuhn. Sieben Jahre lang hatte sie sieben Tage die Woche gearbeitet. Jetzt war sie ausgebrannt. Kuhn legte ein Sabbatjahr ein. Nur ihre Fangemeinde ließ sie nicht im Stich. „Ständig kommen E-Mails von Fans, die nach dem dritten Band fragen“, erzählt sie. Sie beantwortet alle selbst, erklärt ihre Situation – und trifft damit auf Verständnis, wie sie festgestellt hat. Krystyna Kuhn Foto: Roland Pleier Der August 2016 war eine Zäsur. „Wenn Du eine Marke bist“, erklärt die 57-Jährige, „und wenn dann das dritte Buch deiner Trilogie nicht erscheint, dann hat der Name an Wert verloren.“ Das macht sich freilich bemerkbar, auch finanziell. Doch Krystyna Kuhn hat nicht nur verloren; inzwischen hat sie sich auch selbst wieder gefunden. „Ich habe mich gefragt, ob ich eine Schriftstellerin sein will, die marktkonform ist, oder eine Schriftstellerin, die Geschichten erzählen will.“ In ihrem Sabbatjahr habe sie sich für Letzteres entschieden. Und so schreibt sie jetzt wieder weiter an der unvollendeten Trilogie, dem dritten „Monday Club“-Band. „Weil die Geschichte gut ist und weil sie zu Ende geschrieben sein muss von mir“, sagt sie – auch wenn sie bis heute nicht weiß, was draus wird. Neue Bücher unter einem anderen Pseudonym zu veröffentlichen, wäre womöglich eine Hintertür. Aber: „Ich für mich bin und bleibe Krystyna

Kuhn.“ Wird „Monday Club“ sogar verfilmt? Ein Jahr lang nichts mehr zu schreiben, habe sie „gar nicht so gequält“, erzählt sie. Sie habe sich ja bewusst dafür entschieden, weil sie gemerkt habe, dass der Druck ihrer Gesundheit schadet. Doch jetzt lebt sie wieder auf. Erst neulich habe sie eine Anfrage erreicht, ob sie einverstanden wäre, wenn ihr Werk verfilmt würde – noch bevor Band drei vollendet ist. Der Piper-Verlag habe in sein E-Book-Programm Krimis von ihr aufgenommen, die sie vor zehn Jahren veröffentlicht hat. Das beflügelt – ebenso wie die Zusammenarbeit mit Autor Christian Handel aus Steinfeld (Lkr. Main- Spessart). Mit ihm arbeitet sie an einem Märchen. Sich in dieses Metier einzuarbeiten, findet sie, die bisher Krimis und Jugendbücher geschrieben hat, reizvoll. „Das Schreiben von Jugendbüchern muss man sich fast mechanisch vorstellen“, verdeutlicht sie. „Man erfindet einen Plot nach dem anderen und den muss man abarbeiten. Das bedeutet aber einen großen Verlust von eigener Intuition.“ Jetzt mit Handel eine neue Form auszuprobieren, empfinde sie als „befreiend und entspannend“. Ein Studium motiviert Nicht genug damit. Kuhn hat ein Studium aufgenommen: Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus an der Faber-Castell-Akademie. Das bedeutet: in jedem Monat ein Wochenende in Stein bei Nürnberg. Und nach jedem Modul eine Hausarbeit schreiben. Mal lautet die Aufgabe: „Schreiben Sie eine Fabel“, und ein anderes Mal ist ein literaturwissenschaftliches Thema zu bearbeiten. Praxisbezogen sei das und zeitaufwendig, sagt sie. „Das motiviert mich unheimlich.“ „Wie ich wurde, was ich bin?“ Auch diese Aufgabenstellung habe ihr bei ihrer Neupositionierung geholfen. „Ich bin Realist“, sagt Kuhn über sich: „So wie es ist, ist es. Durch Hadern kann man nichts verändern.“ An einem hält sie fest: Sie will Schriftstellerin bleiben. „Schriftstellerin sein, das ist eine Existenzform. Das möchte ich nicht aufgeben.“ Wohl aber definiert sie ihre Berufung neu. „Tatsache ist ja: Ich hab keine Ausbildung“, holt sie aus. Sie habe ja nur Germanistik und Kunstgeschichte studiert, war Redakteurin in einer Softwarefirma, bevor sie sich 1998 der Schriftstellerei verschrieb. Keineswegs erfolglos möchte sie das ganze jetzt mit dem Studium „professionell angehen“ – um dann „auf Augenhöhe mit den Verlagen zu kommunizieren“. Noch sieht sie sich nicht reif dafür, noch hat sie die Beziehung zu ihrem jetzigen Verlag nicht abschließend geregelt, noch sucht sie keinen neuen. Doch als Schreibende, als eine, die Geschichten erzählt, hat sie sich wiedergefunden. Beim Projekt „Monday Club“ habe sie es mit mehreren Beteiligten zu tun gehabt: Dramaturgen, Agenten, Lektoren, Programmchef. „Jetzt redet erst Mal keiner rein“, atmet sie auf. „Diese Befreiung ist auch wichtig, weil ich jetzt schreiben kann, wie ich will.“

Und siehe da: Es läuft wieder. „Letztes Jahr habe ich für einen Satz drei Stunden gebraucht“, gesteht sie. „Jetzt habe ich in Nullkommanix eine Seite geschrieben.“

Quelle: http://www.mainpost.de/ueberregional/kulturwelt/kultur/Eine-Lohrerin- und-die-Vollendung-des-Unvollendeten;art3809,9854138
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Monday Club III

Statement

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Breaking News

Hinter mir liegt ein hartes Jahr. Aufgrund einer Erkrankung konnte ich den dritten Band Montag Club nicht temingerecht beenden. Die Entscheidung des Verlags dann den letzten Band nicht erscheinen zu lassen, war ein schwerer Einschnitt.

Ein gutes Jahr liegt hinter mir. Ein Sabbatjahr, in dem ich mir zum ersten Mal seit fast zwanzig Jahren bewusst Zeit genommen habe, darüber nachzudenken, wo meine Ziele liegen. Zu lange habe ich in der Routine gelebt, das Schreiben als Handwerk betrieben und schematisch Erzählmuster abgearbeitet. Der tägliche Blick in Amazon – es ging nur noch um Verkaufszahlen. Um Glück und Enttäuschung. Der Erfolgsdruck war hoch. Verloren gingen die Intuition, die Ideen und die Leidenschaft.
Jetzt kann ich mich wieder frei entscheiden. Die Welt literarisch zu verdichten, ist das Schönste, was es in meinem Leben gibt.
Monday Club war aus vielen Gründen ein Projekt, das mich an meine Grenze gebracht hat. Es ist eine tolle Geschichte. Es geht um Parallelwelten. Und – wie man sich aus Zwängen befreit, um in einem größeren Universum neue Dimensionen der eigenen Persönlichkeit zu entdecken.
Ich kann und will euch, meine Fans, nicht enttäuschen. Daher werde ich Band III Monday Club auf meine Weise beenden und es als eigenes E-Book herausgeben. Die Geschichte muss zu Ende erzählt werden.

Ich weiß, wie sehr Ihr alle wartet. Deshalb habe ich mich entschieden, das E-Book in Teilen herauszugeben. Weil 2/3 bereits fertig sind und es eben nur noch um den Schluss geht.

Ich danke euch Fans, die mir immer noch schreiben, wie sehr sie dem letzten Band von Montag Club entgegenfiebern. Ihr habt einen großen Anteil daran, dass ich das letzte Jahr nicht als Scheitern, sondern als Chance sehe. In Zukunft werde ich die Geschichten schreiben, für die ich brenne. Schreiben ist nicht einfach nur Handwerk, sondern auch Intuition. Hätte ich mir stärker vertraut, müsste ich das hier nicht schreiben.

In diesem Sinne, bleibt mir treu!

Krystyna Kuhn

Monday Club III – Die letzte Rache

Der Abschluss der Mystery-Romance-Trilogie Monday Club von Krystyna Kuhn! Endlich erfährt Faye die Wahrheit über ihre geheime Gabe. Deshalb hat der Monday Club so großes Interessean ihr, und deshalb schwebt sie in Gefahr. Denn nur sie kann die Beweise für die Machenschaften des mächtigen Monday Clubs finden. Zusammen mit ihren Freunden setzt sie alles daran, weiteres Unglück zu verhindern.

Textausschnitt

Der Regen prasselte auf das Dach und vielleicht verwechselte ich sein Rauschen auch mit dem Gemurmel, das ich zu hören meinte. Ich lauschte weiter angespannt, bis ich meinte zwei oder drei Stimmen unterscheiden zu können. 
Ein Mann und eine Frau. Nein, ein Mädchen.
„Ich habe Angst“, sagte es. Aufgeregt, panisch.
„Vertrau mir“, erwiderte die Männerstimme nervös.
Dann kam eine lange Pause, die mich zur Besinnung brachte. Ich atmete langsam aus. Mit Sicherheit handelte es sich nur wieder um eine dieser Auren, die vermutlich einen Anfall ankündigten. Ich durfte jetzt auf keinen Fall allein bleiben. Hastig wandte ich mich um und wollte schon die Treppe hinunterlaufen, da ließ mich ein leises Stöhnen innehalten, und mein Blut in den Adern gefrieren. 
Ich schlug die Hand vor den Mund. Missy hatte ähnlich geklungen, als ich sie im Garten des Fullerhauses entdeckt hatte.
„Wie fühlt es sich an?“ Eine andere männliche Stimme, die mich beunruhigte, weil sie wie Josh klang. Aber Josh war immer noch mit Ginger unterwegs nach Windy Hall.
Das darauffolgende Schluchzen hallte in meinem Innern nach wie das Heulen einer Sirene. Alles in mir bebte.
Es schien, als wäre der Raum voller Menschen, die durcheinander redeten. Aber dort war niemand. Irgendwie glaubte ich zu spüren, dass das Zimmer leer war. Mir standen Schweißperlen auf der Stirn und meine Hand, mit der ich mich am Geländer abzustützen versuchte, zitterte. Ich konnte nicht. Ich konnte nicht weitergehen, um herauszufinden, was im Rosenzimmer vor sich ging.
»Wovor habt ihr Angst? Sie werden sich darum kümmern.“ Die Kälte in der Stimme traf mich wie ein jäher eisiger Windstoß.
Tief in mir lauerte die Angst. Sie schärfte meine Sinne auf eigentümliche Art. So als könnte ich durch sie eine in dem Zimmer lauernde Gefahr wittern, riechen, fühlen.
Am ganzen Körper zitternd stand ich da. Der nächste Anfall.  Was gegen die Halluzinationen half, war die Wirklichkeit. Luke war draußen im Garten. Ich war nicht allein. Auf Zehenspitzen rannte ich die Treppe hinunter, wie damals als Achtjährige, als Amy mich warnte: Pssst, man darf die Geister nicht stören. Um dann in Lachen auszubrechen. Ja, genau hier, auf der untersten Stufe hatte Amy gesessen und über mich gelacht, bis ihr die Tränen kamen.

Monday Club II – Der zweite Verrat

Inhalt:

Ihre Schlaflosigkeit hat Faye schon immer das Gefühl gegeben, anders zu sein. Doch jetzt schwebt sie in höchster Lebensgefahr. Sie wird die nächste sein. Und Liz bescheinigt Faye auch noch, dass sie an derselben Störung leidet wie Zoey Fuller und Fabiana Nunez. Und warum sind wichtige Akten verschwunden? Hat Luke recht, wenn er behauptet, dass der Monday Club hinter allem steckt.